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Begriffe

Jede Kennzahl und jedes Wort, das auf den Unternehmensseiten vorkommt, in einfachen Worten: was es misst, wie es gerechnet wird, worauf man achten sollte und wo es auf der Seite steht.

Qualität

Qualitätspunkte

Die vier Noten zusammengezählt, 0 bis 20.

Qualitätspunkte = Bilanz + Profitabilität + Cashflow + Wachstum

Jede der vier Noten zählt gleich viel; es wird nicht gewichtet. Fehlt eine Note, weil Daten fehlen, gibt es keine Qualitätspunkte insgesamt statt einer geschätzten Summe. Mehr Punkte heißen: mehr der veröffentlichten Regeln sind erfüllt. Ab 15 Punkten steht auf der Seite „hoch“, ab 10 „mittel“, darunter „niedrig“.

Worauf achten

  • Gleiche Punkte heißen nicht gleiche Lage: 12 aus vier Dreien ist ein anderes Unternehmen als 12 aus 5, 4, 3 und 0.
  • Bei Banken und Versicherern gibt es keine Cashflow-Note und damit keine Qualitätspunkte. Das ist kein schlechtes Ergebnis, sondern keines.

Siehe auch: Note · Die vier Noten

Note

Eine der vier Qualitätsnoten, je 0 bis 5.

Jede Note entsteht aus zwei oder drei Kennzahlen. Jede Kennzahl wird gegen fünf feste Schwellen geprüft; jede erreichte Schwelle zählt einen Punkt. Die Note ist der Mittelwert dieser Punkte, kaufmännisch gerundet: 3,5 wird 4. Zur Note gehört ein Wort: 5 sehr stark, 4 stark, 3 solide, 2 schwach, 1 sehr schwach.

Worauf achten

  • Note 0 heißt: keine Schwelle erreicht. Fehlende Daten ergeben keine 0, sondern keine Note.
  • Die Noten sind absolut und werden nicht an der Branche ausgerichtet.

Siehe auch: Beispielrechnung · Alle Schwellen

Operative Marge

Wie viel vom Umsatz als Betriebsergebnis bleibt.

Operative Marge = Betriebsergebnis / Umsatz

Das Betriebsergebnis ist der Gewinn aus dem laufenden Geschäft vor Zinsen und Steuern. Die Marge beschreibt Preissetzung und Kostenstruktur. Eine der zwei Kennzahlen der Profitabilitätsnote, gemessen am letzten Geschäftsjahr.

Schwellen für die Punkte 1 bis 5
1 ≥ 0 %2 ≥ 5 %3 ≥ 12 %4 ≥ 20 %5 ≥ 30 %

Worauf achten

  • Margen sind zwischen Branchen kaum vergleichbar: ein Händler mit 4 % kann besser geführt sein als ein Softwarehaus mit 25 %.
  • Ein einzelnes Jahr kann Sondereffekte enthalten. Der Verlauf steht unter „Die Zahlen über die Jahre“.

Siehe auch: Eigenkapitalrendite

Eigenkapitalrendite

Was das Unternehmen auf das Kapital der Eigentümer verdient.

Eigenkapitalrendite = Jahresüberschuss / Eigenkapital

Zweite Kennzahl der Profitabilitätsnote, gleich gewichtet mit der operativen Marge. Ist das Eigenkapital negativ, entfällt die Kennzahl, statt eine hohe Note zu ergeben.

Schwellen für die Punkte 1 bis 5
1 ≥ 0 %2 ≥ 5 %3 ≥ 10 %4 ≥ 18 %5 ≥ 25 %

Worauf achten

  • Schulden heben die Eigenkapitalrendite, ohne das Geschäft zu verbessern. Deshalb steht die Bilanznote daneben.
  • Aktienrückkäufe verkleinern das Eigenkapital und heben die Kennzahl rechnerisch.

Siehe auch: Operative Marge · Nettoverschuldung

Nettoverschuldung zum Betriebsergebnis

Schulden nach Abzug der flüssigen Mittel, gemessen an der Ertragskraft.

Nettoverschuldung = (Finanzschulden − flüssige Mittel) / Betriebsergebnis vor Abschreibungen

Die Zahl sagt, wie viele Jahre Betriebsergebnis die Schulden abtragen würden. Sind keine Abschreibungen berichtet, wird gegen das Betriebsergebnis gerechnet, mit strengeren Schwellen. Hat das Unternehmen mehr flüssige Mittel als Finanzschulden, heißt das Nettoliquidität: dann gibt es für diese Kennzahl die volle Note, ohne dass ein Verhältnis gerechnet wird. Erste Kennzahl der Bilanznote.

Schwellen für die Punkte 1 bis 5
1 ≤ 5,0×2 ≤ 4,0×3 ≤ 3,0×4 ≤ 2,0×5 ≤ 1,0×
Schwellen ohne berichtete Abschreibungen
1 ≤ 4,0×2 ≤ 3,0×3 ≤ 2,0×4 ≤ 1,0×5 ≤ 0,0×

Worauf achten

  • Bei Versorgern und Immobiliengesellschaften gehört hohe Verschuldung zum Geschäft. Die Note wird nicht angehoben; die Seite sagt dazu, dass sie mit anderen Branchen nicht vergleichbar ist.
  • Bei Banken und Versicherern ist Nettoverschuldung keine sinnvolle Größe. Dort tritt die Eigenkapitalquote an ihre Stelle.

Siehe auch: Current Ratio · Eigenkapitalquote

Umlaufvermögen zu kurzfristigen Schulden (Current Ratio)

Ob die Mittel der nächsten zwölf Monate die Rechnungen derselben Zeit decken.

Current Ratio = Umlaufvermögen / kurzfristige Verbindlichkeiten

Umlaufvermögen ist, was binnen eines Jahres zu Geld wird: Kasse, Forderungen, Vorräte. Ein Wert unter 1 heißt nicht zahlungsunfähig, sondern angewiesen auf laufende Einnahmen oder neue Kredite. Im deutschen Rechnungswesen heißt die Kennzahl Liquidität dritten Grades. Zweite Kennzahl der Bilanznote.

Schwellen für die Punkte 1 bis 5
1 ≥ 0,82 ≥ 1,03 ≥ 1,34 ≥ 1,85 ≥ 2,5

Worauf achten

  • Vorräte ohne Absatz zählen mit und können den Wert schönen.
  • Geschäfte mit Vorkasse, etwa Software im Jahresabo, zeigen bauartbedingt niedrige Werte, weil Vorauszahlungen als Verbindlichkeit gelten.

Siehe auch: Nettoverschuldung

Eigenkapitalquote

Welcher Teil der Bilanz den Eigentümern gehört. Bilanzmaß für Banken und Versicherer.

Eigenkapitalquote = Eigenkapital / Bilanzsumme

Bei Banken und Versicherern sind Verbindlichkeiten das Geschäft selbst. Dort ersetzt die Eigenkapitalquote Nettoverschuldung und Current Ratio als Kennzahl der Bilanznote. Ihre Schwellen liegen deshalb viel tiefer als bei Industrieunternehmen.

Schwellen für die Punkte 1 bis 5
1 ≥ 4 %2 ≥ 6 %3 ≥ 8 %4 ≥ 11 %5 ≥ 15 %

Worauf achten

  • Die bilanzielle Quote ist nicht die aufsichtsrechtliche Kernkapitalquote, die Risiken gewichtet.

Siehe auch: Nettoverschuldung

Freier Cashflow

Das Geld, das nach Betrieb und Investitionen übrig bleibt.

Freier Cashflow = operativer Cashflow − Investitionen in Sachanlagen

Anders als der Gewinn hängt er nicht an Abschreibungsannahmen. Die Cashflow-Note misst ihn dreifach: die Höhe im Verhältnis zum Umsatz, wie gut er den Gewinn deckt, und in wie vielen der letzten bis zu fünf Jahre er positiv war.

Schwellen für „Freier Cashflow zum Umsatz“
1 ≥ 0 %2 ≥ 5 %3 ≥ 10 %4 ≥ 18 %5 ≥ 25 %
Schwellen für „Freier Cashflow positiv“
1 1 von 5 Jahren2 2 von 5 Jahren3 3 von 5 Jahren4 4 von 5 Jahren5 5 von 5 Jahren

Worauf achten

  • Zukäufe zählen nicht als Investition in Sachanlagen. Wer über Zukäufe wächst, sieht hier besser aus.
  • Bei Banken und Versicherern folgt der Cashflow dem Kredit- und Einlagengeschäft. Sie bekommen keine Cashflow-Note.

Siehe auch: Gewinn durch Cashflow gedeckt · Kurs zu freiem Cashflow

Gewinn durch Cashflow gedeckt

Wie viel des ausgewiesenen Gewinns als freies Geld ankommt.

Deckung = freier Cashflow / Jahresüberschuss

Ein Wert um 1 heißt: der Gewinn kommt als Geld an. Deutlich darunter kann heißen, dass Gewinn in Vorräten, Forderungen oder Investitionen steckt. Gerechnet wird nur bei positivem Gewinn. Teil der Cashflow-Note.

Schwellen für die Punkte 1 bis 5
1 ≥ 0,4×2 ≥ 0,6×3 ≥ 0,8×4 ≥ 1,0×5 ≥ 1,2×

Worauf achten

  • Ein Jahr mit hohen Investitionen drückt den Wert, auch wenn sie sich später auszahlen.

Siehe auch: Freier Cashflow

Wachstum pro Jahr

Die gleichmäßige jährliche Rate, mit der Umsatz oder Betriebsergebnis gewachsen sind.

Wachstum pro Jahr = (Wert heute / Wert vor n Jahren)^(1/n) − 1

Gerechnet über so viele Jahre, wie vorliegen, höchstens fünf, und nur, wenn Anfangs- und Endwert positiv sind. Die Wachstumsnote nimmt Umsatz und Betriebsergebnis, gleich gewichtet.

Schwellen für den Umsatz
1 ≥ 0 %2 ≥ 3 %3 ≥ 8 %4 ≥ 15 %5 ≥ 25 %
Schwellen für das Betriebsergebnis
1 ≥ 0 %2 ≥ 3 %3 ≥ 8 %4 ≥ 15 %5 ≥ 25 %

Worauf achten

  • Nur Anfang und Ende zählen. Ein Einbruch in der Mitte bleibt unsichtbar.
  • Zugekaufter Umsatz zählt wie eigener.

Siehe auch: Operative Marge

Wettbewerbsvorteile

Wie dauerhaft ein Vorsprung in den Zahlen sichtbar ist. Geht nicht in die Qualitätspunkte ein.

Gemessen werden Spuren eines Vorsprungs über bis zu zehn Jahre: Höhe und Beständigkeit der Kapitalrendite, Preissetzungsmacht an der Rohertragsmarge und die Stabilität der operativen Marge in den Abschwungjahren 2020 und 2022. Zusammen höchstens 10 Punkte. Die Ursachen, etwa Marke, Netzwerkeffekte oder Wechselkosten, stehen in keinem Abschluss und werden nicht behauptet.

Siehe auch: Regeln im Detail

Bewertungsspanne

Bewertungsspanne

Der Kursbereich, in dem die Aktie in den letzten bis zu zehn Jahren üblicherweise bewertet war.

Für jedes Geschäftsjahr wird gerechnet, wie die Börse das Unternehmen bewertet hat, etwa als KGV. Aus diesen Jahren werden das untere und das obere Viertel genommen und auf die Zahlen des letzten Abschlusses angewandt. Das ergibt je Kennzahl einen Kursbereich; die Spanne ist der Median dieser Bereiche. Die Seite sagt, ob der letzte Schlusskurs unter, in oder über der Spanne liegt.

Worauf achten

  • Die Spanne ist kein fairer Wert und kein Kursziel. Sie beschreibt die eigene Vergangenheit.
  • Ein Kurs unter der Spanne hat oft einen Grund, den die Spanne nicht kennt.

Siehe auch: Die historische Bewertungsspanne

Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

Wie viele Jahresgewinne der Kurs kostet.

KGV = Kurs / Gewinn je Aktie

Die bekannteste Bewertungskennzahl. Gerechnet wird nur mit positivem Gewinn; Jahre mit fast keinem Gewinn ergeben sehr hohe Werte und werden oberhalb einer Grenze nicht gezählt.

Worauf achten

  • Sondergewinne und -verluste schlagen voll durch.

Siehe auch: Bewertungsspanne

Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV)

Der Kurs im Verhältnis zum Umsatz je Aktie.

KUV = Kurs / Umsatz je Aktie

Funktioniert auch, wenn kein Gewinn anfällt. Verwendet nur bei Unternehmen außerhalb von Finanzbranche, Immobilien und Versorgung; bei Banken etwa ist Umsatz nicht vergleichbar.

Worauf achten

  • Schulden und Kasse fehlen in der Rechnung. Dafür gibt es Unternehmenswert zu Umsatz.

Siehe auch: Unternehmenswert zu Umsatz

Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)

Der Kurs im Verhältnis zum Eigenkapital je Aktie.

KBV = Kurs / Buchwert je Aktie

Wichtig bei Banken und Versicherern, deren Vermögen überwiegend aus Finanzwerten besteht. Bei Unternehmen mit wenig Sachvermögen, etwa Software, sagt der Buchwert wenig.

Worauf achten

  • Aktienrückkäufe senken den Buchwert und heben das KBV.

Siehe auch: Eigenkapitalquote

Kurs zu freiem Cashflow

Der Kurs im Verhältnis zum freien Cashflow je Aktie.

Kurs / freier Cashflow je Aktie

Bewertet das Geld, das tatsächlich übrig bleibt. Entfällt bei Banken, Versicherern, Immobiliengesellschaften und Versorgern: bei Versorgern halten hohe Netzinvestitionen den freien Cashflow dauerhaft niedrig, ohne dass das ein Krisenzeichen wäre.

Siehe auch: Freier Cashflow

Kurs zu FFO

Die Bewertungskennzahl für Immobiliengesellschaften.

Kurs / FFO je Aktie

FFO (Funds from Operations) ist das Ergebnis aus dem laufenden Geschäft vor Abschreibungen und ohne Gewinne aus Verkäufen. Bei Immobilien drückt die Abschreibung den Gewinn, ohne dass der Gebäudewert entsprechend fällt; deshalb ersetzt Kurs zu FFO dort das KGV.

Siehe auch: KGV

Unternehmenswert

Börsenwert plus Nettoverschuldung: was das ganze Unternehmen samt Schulden kostet.

Unternehmenswert = Börsenwert + Finanzschulden − flüssige Mittel

Anders als Kurskennzahlen berücksichtigt er Schulden und Kasse. Bei viel Nettoliquidität liegt er unter dem Börsenwert. Bei Banken und Versicherern ist er keine sinnvolle Größe und wird nicht verwendet.

Siehe auch: Unternehmenswert zu Umsatz · Unternehmenswert zu Betriebsergebnis

Unternehmenswert zu Umsatz (EV/Umsatz)

Der Unternehmenswert im Verhältnis zum Umsatz.

EV/Umsatz = Unternehmenswert / Umsatz

Wie das KUV, aber mit Schulden und Kasse. Wichtig bei Unternehmen mit hoher Nettoliquidität, deren KUV die Bewertung sonst überzeichnet.

Siehe auch: Unternehmenswert

Unternehmenswert zu Betriebsergebnis (EV/EBIT)

Der Unternehmenswert im Verhältnis zum Betriebsergebnis.

EV/EBIT = Unternehmenswert / Betriebsergebnis

Wie das KGV, aber unabhängig davon, wie das Unternehmen finanziert ist: Zinsen und Steuern sind noch nicht abgezogen.

Siehe auch: Unternehmenswert

Börsenwert

Kurs mal Zahl der Aktien.

Börsenwert = Kurs × Aktienzahl

Die Aktienzahl kommt aus dem letzten Jahresabschluss bei der SEC. Passen Börsenwert und Kurs nicht zusammen, etwa nach einem Aktiensplit, der im letzten Bericht noch nicht enthalten ist, zeigt die Seite keinen Wert und nennt den Grund.

Siehe auch: Splitbereinigung

Daten, Test und Lesehilfe

Regelwerk

Die Gesamtheit aller Regeln und Schwellen, mit einer Nummer für jeden Stand.

Jede Seite nennt den Stand des Regelwerks, mit dem sie gerechnet wurde, etwa „Regelwerk Stand 2.7.0“. Ändert sich eine Regel, bekommt das Regelwerk eine neue Nummer, und die Änderung steht auf der Methodenseite.

Siehe auch: Regelwerk und Änderungen

SEC, 10-K und XBRL

Woher die Geschäftszahlen kommen.

Die SEC ist die US-Börsenaufsicht. Börsennotierte Unternehmen reichen dort ihre Jahresabschlüsse ein: US-Unternehmen als Formular 10-K, ausländische als 20-F oder 40-F. XBRL ist die maschinenlesbare Fassung dieser Abschlüsse. Inside Stocks liest nur diese Fassung; kein Wert wird geschätzt oder von Analysten übernommen.

Worauf achten

  • Unternehmen, die nach dem internationalen Standard IFRS berichten, sind derzeit nicht erfasst.

Siehe auch: Daten und Abdeckung

Splitbereinigung

Frühere Kurse und Werte je Aktie werden auf die heutige Aktienzahl umgerechnet.

Nach einem Aktiensplit 1 zu 10 kostet eine Aktie ein Zehntel, und es gibt zehnmal so viele. Damit Kennzahlen über die Jahre vergleichbar bleiben, werden Kurse und Werte je Aktie auf den heutigen Aktienbestand bereinigt. Liegt ein Split nach dem letzten Abschluss und ist noch nicht eingerechnet, zeigt die Seite an dieser Stelle keinen Wert.

Siehe auch: Börsenwert

Median

Der mittlere Wert, wenn man alle der Größe nach ordnet.

Anders als der Durchschnitt wird der Median von wenigen sehr großen oder sehr kleinen Werten kaum verschoben. Deshalb nutzt die Bewertungsspanne den Median.

Worauf achten

  • Median und Durchschnitt derselben Daten können weit auseinander liegen, wenn wenige Werte sehr groß sind.

Siehe auch: Die historische Bewertungsspanne

Prozentpunkte

Der Abstand zwischen zwei Prozentwerten.

Steigt eine Marge von 10 % auf 12 %, sind das 2 Prozentpunkte, aber 20 Prozent Zuwachs. Die Seite schreibt Prozentpunkte immer aus.

Historischer Rückblick

Ein Test der Qualitätspunkte an vergangenen Jahren. Er liefert keinen belastbaren Beleg, deshalb nennen wir keine Renditezahlen.

Zu jedem 30. April von 2011 bis 2016 wurde jedes damalige Mitglied des S&P 500 nach den Regeln benotet, nur mit den Abschlüssen, die bis dahin vorlagen, auch Unternehmen, die es heute nicht mehr gibt. Gemessen wurde die Rendite der folgenden fünf Jahre einschließlich Dividenden, verglichen mit dem S&P 500 einschließlich Dividenden.

Worauf achten

  • Ein Blick zurück, kein Beleg für künftige Renditen. Die Regeln wurden mit Blick auf diese Jahre entwickelt.

Siehe auch: Rückblick und Vorwärtstest · Vorwärtstest

Vorwärtstest

Ein Test, der ab einem festen Stichtag in die Zukunft läuft.

Die Noten werden an festen Stichtagen eingefroren und mit Zeitstempel gespeichert, bevor sich die Kursentwicklung zeigt. So lässt sich das Ergebnis nicht nachträglich verbessern. Der Vorwärtstest läuft seit dem 12.10.2026; die erste Auswertung nach 36 Monaten ist für Oktober 2029 vorgesehen. Das ist ein Prüfplan, keine Zusage eines Nachweises.

Siehe auch: Historischer Rückblick

Verzerrung durch Auswahl

Wer nur heute noch notierte Unternehmen testet, lässt die verschwundenen weg.

Insolvente Unternehmen fehlen, was ein Ergebnis eher schönt. Übernommene fehlen ebenfalls, was es eher drückt. Der historische Rückblick vermeidet diese Verzerrung: er rechnet mit allen damaligen Mitgliedern des S&P 500, auch den später verschwundenen.

Siehe auch: Was der Test nicht zeigt