Risikohinweis und Transparenz
Diese Seite sagt, was Inside Stocks ist, was es nicht ist und wo die Methode an ihre Grenzen stößt. Wer die Grenzen kennt, kann dem Rest trauen.
Was Inside Stocks ist
Inside Stocks ist ein journalistisch-redaktionelles Informationsangebot. Es ordnet veröffentlichte Geschäftszahlen nach festen, offengelegten Regeln ein. Es gibt keine Kauf-, Verkaufs- oder Halteempfehlung, kein Kursziel und keine Prognose. Die Inhalte sind keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne der Marktmissbrauchsverordnung. Inside Stocks bekennt sich zum Pressekodex des Deutschen Presserats einschließlich der Richtlinie 7.4 zur Wirtschafts- und Finanzmarktberichterstattung.
Zu jedem Unternehmen beantwortet Inside Stocks zwei getrennte Fragen: wie viele der veröffentlichten Qualitätsregeln die letzten Abschlüsse erfüllen, und wo der heutige Kurs im Vergleich zur eigenen Bewertungsgeschichte des Unternehmens liegt. Beides sind Ergebnisse einer Rechnung, die jeder mit denselben Zahlen nachvollziehen kann.
Was Inside Stocks nicht ist
Keine Anlageberatung. Anlageberatung setzt eine persönliche Empfehlung voraus, die auf einer Prüfung der persönlichen Umstände beruht oder als für den Anleger geeignet dargestellt wird. Nichts davon geschieht hier: wir kennen weder deine finanziellen Verhältnisse noch deine Ziele, deine Erfahrung oder deine Risikobereitschaft, und wir fragen sie nicht ab. Alle Inhalte sind öffentlich und für jeden gleich.
Keine Empfehlung, kein Kursziel, keine Prognose. Wir sagen nicht, ob du eine Aktie kaufen, halten oder verkaufen solltest, und nicht, wohin ein Kurs läuft. Es gibt keine Zielkurse, keine fairen Werte, keine Zeitpunkte und keine Wahrscheinlichkeiten für künftige Kursverläufe. Die Lage des Kurses zur eigenen Spanne ist eine Beschreibung der Vergangenheit, keine Aussage über den Wert.
Keine persönliche Auswahl. Es gibt keine Empfehlungsliste, keine auf deine Angaben zugeschnittene Auswahl und keinen Hinweis, was zu einem Depot passt.
Wer verantwortlich ist
Verantwortlich für Regelwerk, Auswertung und Darstellung ist Florian Maier, Inhaber von Scale Smart, Unternehmensberater, Executive MBA, TU München und Tsinghua. Name und Datum der Erstellung stehen zusätzlich an jeder einzelnen Auswertung. Anschrift und Kontakt stehen im Impressum.
Zeitpunkt und Datenstand
Jede Auswertung nennt den Zeitpunkt, zu dem sie erstellt wurde, und das Datum des Kurses, auf den sie sich bezieht. Beide Angaben stehen auf der jeweiligen Unternehmensseite, nicht nur hier. Kennzahlen tragen zusätzlich das Datum des Geschäftsberichts, aus dem sie stammen, nicht das Datum ihres Abrufs.
Zeitlicher Horizont
Die Qualitätsnoten beschreiben einen Zustand, der sich mit jedem neuen Geschäftsbericht ändern kann, also etwa vierteljährlich. Der historische Rückblick rechnet über ein Fenster von 36 Monaten. Für kürzere Zeiträume sagt die Methode nichts: ein Unternehmen mit hohen Qualitätspunkten kann morgen, nächste Woche und über ein Jahr schlechter laufen als der Markt.
Woran die Methode hängt
Die Noten entstehen aus festen Schwellen auf berichteten Zahlen. Wer diese Schwellen verschiebt, bekommt andere Noten. Die wichtigsten Annahmen und ihre Wirkung:
- Die Schwellen selbst. Jede Schwelle ist eine gesetzte Grenze, keine Naturkonstante. Liegt ein Unternehmen knapp darunter, kostet das einen Punkt, obwohl der Unterschied zu einem Unternehmen knapp darüber gering ist. Wie weit ein Wert von seiner nächsten Schwelle entfernt ist, steht deshalb im Rechenweg jeder Note.
- Gleiche Gewichtung. Die vier Noten werden addiert, nicht gewichtet. Wer Cashflow für wichtiger hält als Wachstum, kommt zu einer anderen Reihenfolge. Deshalb stehen die vier Einzelnoten immer neben der Summe.
- Die Bewertungsspanne. Sie entsteht aus der eigenen Historie des Unternehmens, nicht aus einem Branchenvergleich. Ein Unternehmen, dessen Bewertungskennzahlen über zehn Jahre immer hoch waren, liegt damit nie über seiner Spanne, nur weil es hoch bewertet ist. Liegen weniger als vier vergleichbare Geschäftsjahre vor, wird keine Spanne angegeben.
- Das Geschäftsmodell. Welche Bewertungskennzahlen zulässig sind, entscheidet der amtliche Branchenschlüssel der Börsenaufsicht. Ist er falsch gesetzt oder passt er nicht zum tatsächlichen Geschäft, wird die falsche Kennzahl gewählt. Welche gegriffen hat, steht auf der Seite.
- Währung. Kurse und Beträge stehen in der Kurswährung der Aktie, ohne Umrechnung. Wer in Euro rechnet, trägt zusätzlich das Wechselkursrisiko; es steckt in keiner Note.
- Fehlende und unplausible Daten. Lücken werden nicht geschätzt. Fehlen Jahre oder Kennzahlen, entfällt die Note und die Seite nennt, was fehlt. Passen Zahlen nicht zusammen, etwa nach einem Aktiensplit, der im letzten Abschluss noch nicht enthalten ist, zeigt die Seite an dieser Stelle keinen Wert und nennt den Grund. Eine fehlende Note ist kein schlechtes Ergebnis.
Änderungen
Ändert sich eine Note gegenüber der vorherigen Auswertung desselben Unternehmens, steht das mit Datum im Abschnitt Verlauf der Unternehmensseite. Ändert sich eine Regel, bekommt das Regelwerk eine neue Nummer, die Änderung steht auf der Methodenseite, und jede Seite nennt die Nummer, mit der sie gerechnet wurde. Es wird nichts stillschweigend nachgezogen.
Transparenzhinweis
Der Herausgeber legt eigenes Geld in Aktien an, auch in Unternehmen, die hier ausgewertet werden, und kauft und verkauft laufend. Bei jedem Unternehmen hier ist deshalb damit zu rechnen, dass er Aktien davon hält oder vor kurzem gehalten hat. Eine Angabe je Unternehmen gibt es nicht, weil sie bei laufendem Handel binnen Tagen veraltet wäre, und eine veraltete Angabe sähe aus wie geprüft. Die Auswertung entsteht ausschließlich aus veröffentlichten Regeln ohne Ermessen; eigene Positionen haben keinen Einfluss auf das Ergebnis. Dieselben Zahlen ergeben dieselbe Note, unabhängig davon, wer sie rechnet und was er besitzt.
Inside Stocks erhält keine Zahlungen, Sachleistungen oder Vorteile von Emittenten, Brokern, Vermögensverwaltern oder bewerteten Unternehmen. Es gibt keine Werbung, keine bezahlte Platzierung und keine Vermittlungsprovisionen. Einnahmen sollen ab dem Start ausschließlich aus Abonnements von Nutzern entstehen.
Allgemeine Risiken
Wertpapiere können an Wert verlieren, bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Geldes. Historische Auswertungen, auch ein über viele Jahre gerechneter Test, sagen nichts über künftige Kurse. Ein Ergebnis, das sich in der Vergangenheit gezeigt hat, kann auf Zufall beruhen oder auf Marktbedingungen, die nicht wiederkehren. Kurs- und Unternehmensdaten können verzögert, unvollständig oder falsch sein. Wer Wertpapiere kauft, sollte nur Geld einsetzen, dessen Verlust er tragen kann, und im Zweifel eine Beratung in Anspruch nehmen, die seine persönlichen Verhältnisse kennt.
Fehler und Korrekturen
Zu jeder Auswertung ist der vollständige Rechenweg gespeichert: Eingabewerte, Quelle, Schwelle, Regelwerk und Zeitpunkt. Hinweise auf Fehler nehmen wir unter der Adresse im Impressum entgegen. Korrekturen werden nachvollziehbar vorgenommen, nicht stillschweigend.